Erlebnis Wasser 

Erlebnis Wasser

Murgtalpfad

Wanderung auf dem 22 km langen Murgtalpfad von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein. 55 Stationen geben Auskunft zur Hotzenwaldlandschaft, ihrer Natur, Geschichte und Kultur. Über das Thema Wasser gibt es an den Stationen 2 (Murquelle), 5 (Gläserner Bach), 20 (Leben im Wasser / Wuhrenstation), 52 (an der Mündung in den Rhein: Der Flusslauf – ein Organismus, Wasservögel, Rhein 2000) und 55 (Lachsfischerei) umfangreiche Informationen.

Wenn Sie schon vor der Wanderung Informationen zur Vorbereitung wünschen erhalten sie diese auf der Homepage:
www.murgtalpfad.de



Ebenfalls auf der Strecke liegt das Strömungsforschungsinstitut in Herrischried (Station 22). Hier finden immer wieder Führungen mit ausführlichen und faszinierenden Experimenten zur Strömungsforschung statt. Nähere Informationen erhalten Sie unter: 

www.stroemungsinstitut.de


In Rickenbach-Hottingen liegt das im Jahre 2001 eröffnete Energiemuseum. Hier sind zahlreiche, wertvolle Installationen zusammengetragen worden und können besichtigt werden. Weitere Infos unter:
www.energiemuseum-rickenbach.de


Wasserlauschen können Sie an der Station 31 und faszinierend ist auch der Wasserfall Strahlbrusch (Station 32), Wuhrableitungen sehen Sie ebenfalls, Hinweise an den Stationen 19 und 25.

Murgtal











Energiemuseum
 

Höllbachwasserfälle

Auf steilen Abhängen bildet der Höllbach als Wildbach meherere Wasserfälle. Der Höllbach mündet nördlich von Görwihl in das Albtal. Wenige hundert Meter vor der Mündung bildet der Bach zwei verschieden große Wasserfälle.
Der größere von ihnen ist 8,5 m hoch. Beidseitig des Tales fallen senkrecht auf einander stehende Klüfte auf. Ausgehend von diesen werden die Felsen von der Verwitterung angegriffen, was zu rundlichen Oberflächenformen führt, der so genannten Wollsackverwitterung.

Sie errreichen die Höllbachwasserfälle auf einer Rundwanderung von 3,2 km vom Marktplatz Görwihl aus.

Höllbachwasserfälle
 

Gletschermühle Krai-Woog-Gumpen

Die Gletschermühle besteht aus zwei dicht nebeneinander liegenden Steinbecken mit einem Durchmesser von rund 2,70 Metern. Die Becken entstanden in der Rißeiszeit durch einen Gletscher, der hier einen Felsriegel zu überwinden hatte. Sie wurden unter dem Eis durch im Gletscherwasser rotierende Steine ausgestrudelt. Der Krai-Woog-Gumpen wurde erst im Jahr 1955 entdeckt und freigelegt.

Machen Sie auf Ihrer Rundwanderung auf dem Sieben-Moore-Pfad auf jeden Fall einen Abstecher zur Gletschermühle. Beschreibung und Kartenmaterial zur Tour

Sieben-Moore-Weg mit Abstecher zur Gletschermühle.



Gletschermühle Krai-Woog-Gumpen
 

Führungen und Seminare

Gewässerbiologische und naturkundliche Gewässer-Führungen, sowie Seminare Wasserbiologie werden auf Anfrage vom Diplom-Biologen und Natur- und Gästeführer Herr Heinz-Michael Peter angeboten. Mehr Informationen unter:

www.moor-und-mehr.de



Die Wuhren im Hotzenwald

Das Wuhr oder die Wühre ist ein künstlich angelegter Wasserlauf. Der Name ist aus dem Mittelhochdeutschen hergeleitet. Wuor bzw. wuore bedeutet soviel wie „ein Damm zum Ableiten von Wasser“, im alemannischen Sprachgebrauch ist dies die Bezeichnung für Kanal.

Die drei größten im Mittelalter angelegten Wuhre im Hotzenwald sind das Hochsaler Wuhr, das Heidenwuhr und das Hännemer Wuhr. Im Energiemuseum in Hottingen sind die Wuhre und eine Übersicht aller Wasserkraftanlagen im Hotzenwald in einem Geländemodell dargestellt. Einen Flyer über das „Heidenwuhr“ halten die Hotzenwald Tourist- Infos für Sie bereit.









Heidenwuhr
 

Hornbergbecken

Das Hornbergbecken ist das Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerks Wehr, dessen Unterbecken die Wehratalsperre ist. Der Ringdamm ist 700 m lang und 300 m breit und das Becken 46 m tief. Es liegt im Herrischrieder Ortsteil Hornberg auf einer Höhe von 1.048 m ü. NN. Von dort haben Sie wunderbare Ausblicke über die Rheinebene bis hin zu den Schweizer Alpen.

Hornbergbecken