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Vom Hochplateau zum Rhein – Murgtalpfad als Qualitätsweg ausgezeichnet



Ein Weg mit Dramaturgie

Der Murgtalpfad ist kein statischer Wanderweg – er verändert sich mit jedem Abschnitt. Der Start liegt auf den Höhen des Hotzenwalds: weite Wiesen, klare Luft und Fernblicke bis zu den Alpen prägen den Auftakt. Von hier aus folgt die Route dem Lauf der Murg talwärts. Wälder und offene Passagen wechseln sich ab, die Landschaft wird dichter, ursprünglicher, enger.
Im mittleren Abschnitt taucht der Weg tief in das Murgtal ein. Historische Felsentunnel entlang der ehemaligen Postkutschenverbindung zeugen von früher Mobilität und verleihen der Strecke eine besondere Atmosphäre. Hoch über dem Tal liegt die Burgruine Wieladingen – erreichbar über einen kurzen, anspruchsvollen Abstecher, der mit eindrucksvollen Ausblicken belohnt.
Nach den engen Talpassagen öffnet sich die Landschaft wieder. Mit jedem Höhenmeter wird das Licht weiter, das Klima milder, die Perspektive großzügiger. Am Hochrhein angekommen, erreicht der Weg schließlich seinen Schlusspunkt: In Murg trifft die Murg auf den Rhein – ein stimmiger Abschluss einer Strecke, die ständig in Bewegung ist.

33 Stationen zwischen Natur und Geschichte

Der Murgtalpfad ist als Erlebnisweg konzipiert. Insgesamt 33 Stationen laden dazu ein, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und mehr über Natur, Landschaft und Geschichte des Hotzenwalds zu erfahren. Interaktive Elemente wechseln sich mit ruhigen Aufenthaltsorten ab.
Begleitet werden Wandernde von „Tröpfli“, dem Maskottchen des Weges, das insbesondere Familien mit kleinen Impulsen durch die Stationen führt. Am Pfaffensteg sorgt ein Seilübergang für einen Hauch Abenteuer, während Himmelsliegen zum Innehalten einladen – Orte, an denen der Blick nach oben genauso dazugehört wie die Pause.

Download Pressemitteilung: Murgtalpfad als Qualitätsweg (PDF, 2,1 MB)