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Kurzportrait
Radio Seefunk hat Bürgermeister Christian Dröse im Rahmen der Highlight-Reihe zum Freilichtmuseum Klausenhof befragt. Hören Sie mal rein.

Das Freilichtmuseum Klausenhof

Jahrzehntelang stand dieses alte Hotzenhaus unbewohnt in Großherrischwand. Es zerfiel zusehends und im Jahr 1979 schien es unabwendbar festzustehen, dass das letzte strohgedeckte Hotzenhaus unwiederbringlich verloren gehen würde. Nur durch eine beispiellose Aktion konnte dieses einmalige Baudenkmal gerettet werden. Das Gebäude wurde Balken und Balken und Stein um Stein abgetragen und an diesem Standort in seiner ursprünglichen Bauweise wieder errichtet.

Der Ursprung des Klausenhof kann bis in das Jahr 1424 zurückverfolgt werden. Es gehört sicherlich zu den ersten Häusern, die nach der Rodungszeit im oberen Murgtal erbaut wurden.

Das alte Hotzenhaus ist ein Eindachhof - das bedeutet, dass Wohn- und Wirtschaftsteile sich zusammen unter einem Dach befinden. In der damaligen schneereichen und rauen Landschaft hat sich diese Bauweise als besonders zweckmäßig erwiesen. Großherrischwand liegt in einer Höhe von 800 bis 900m. Das bedeutet lange, kalte Winter mit viel Wind und reichhaltigen Niederschlägen.